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„Ich möchte Dir einen Hund darreichen, den ich aus Irland bekam. Er hat riesige Gliedmaße und ist als Begleiter einem kampfbereiten Manne gleichzusetzen. Darüber  hinaus hat er den Verstand eines Menschen und er wird Deine Feinde anbellen, aber niemals Deine Freunde. Er wird es einem jedem Menschen am Gesicht ablesen, ob er gegen Dich Gutes oder Schlechtes im Sinn hat. Und er wird sein Leben für Dich lassen.“ –The Icelandic Saga of Nial 970-1014 n. Chr.

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Bereits 930 n. Chr.  war ein Wolfhound aus der Zucht des walisischen Königs Howel des Guten 240 Pence wert.  Ein Greyhound kostete nur halb so viel und auch für ein Reitpferd bezahlte man nur 120 Pence.Auch später waren Wolfhounds begehrte Geschenke unter gekrönten Häuptern.  Es gab sogar Zeiten da war es unter Todesstrafe verboten einen Irish Wolfhound außer Landes zu schaffen. Anfang des 18. Jahrhunderts war der Wolfhound zum „Renommierhund“ einiger weniger Familien geworden und fast ausgestorben.  Um 1840 versuchte H. D. Richardson durch Kreuzungen von Deerhounds mit Deutschen Doggen und Pyrenäen Berghunden die Rasse vor dem Aussterben zu bewahren. Diesem sog. „Kilfane-Stamm“ bediente sich dann Capt. G.A. Graham, der mit beträchtlichen finanziellen Mitteln gemeinsam mit Sir John Power  eine neue Linie aufbauen konnte. Ob dieser Irish Wolfhound mit dem damaligen, also dem Hund vor 1850, tatsächlich etwas zu tun hat ist umstritten. Einige Kynologen  hegen da Zweifel.

Neben Graham war auch Major Garnier ein wichtiger Züchter für die Irish Wolfhounds. Garnier kreuzte neben Deutschen Doggen auch Barsois und Deerhounds mit ein. Im Jahr 1886 stellten Graham und Garnier den ersten Rassestandard auf, der mit einigen geringen Änderungen auch heute noch gilt.
Im Jahre 1879 wurde dann auf einer Ausstellung in Dublin erstmals eine Klasse für Irish Wolfhounds eröffnet.  Ca. 1900 hatten Graham und Garnier ihr Ziel erreicht. Seit 1902 ist ein Irish Wolfhound das Regimentsmaskottchen der Irish Guards.
 

In Deutschland wurde der Irish Wolfhound eigentlich erst ab ca. 1970 bekannt.

Als die wichtigsten Kennel sind hier sicherlich Ard Ri von Marion und Theo Marpe, v. d. Ölmühle von Jürgen Rösner (Rösner/Papenfuß) und Gentle Giants von Rosemarie und Willi Nebgen zu nennen.
 

Seither erfreut sich der Irish Wolfhound immer größerer Beliebtheit.

 

 

 

 

 

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